
Tipps und Tricks
Grußkarten selbst gestalten
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dies gilt besonders für eine persönliche Grußkarte, die ein Belichtungsservice aus Ihren Fotos herstellt. Die Weihnachts- und Geburtstagskarten lassen sich nicht nur mit eigenen Fotos schmücken, sondern werden auch von einem persönlichen Glückwunsch begleitet.
Ihre Aufnahmen verwandeln sich mühelos in versandfertige Karten. Man gibt einfach bei einer Bestellung an, dass sie nicht nur auf Fotopapier ausbelichtet werden, sondern auch auf die Grußvorlagen. Wie das Motiv gestaltet wird, bleibt gänzlich dem eigenen Geschmack überlassen. Zumindest einen Gruß wie "Fröhliche Weihnachten" oder "Herzlichen Glückwunsch" sollte es aber enthalten. Wir zeigen, wie er mit Textwerkzeugen zu verschönern ist, die in Photoshop Elements, Gimp oder fast jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm zu finden sind.
Schönschrift zulegen
Je nach Anlass wird man schwungvolle, zierliche oder groteske Schriftarten bevorzugen. Als Grundausstattung stehen einige bereit, die das Betriebssystem mitbringt. Doch lassen sie sich beliebig erweitern. Auf unzähligen Webseiten kann man jede nur erdenkliche Schriftvariante kostenlos herunterladen. Die Suche in Google nach Begriffen wie "fonts", "TTF" und "Free" fördert Seiten wie www.1001fonts.com, www.riskrunner.com/fontasy/ oder www.dafont.com/themes.php hervor.
Die gewählte Schrift bekommt man oft als gezipptes Paket geliefert. Nachdem sie entpackt wurde, ist eine Datei mit der Endung ttf (True Type Format) zu finden. Diese muss man in das Font-Verzeichnis von Windows kopieren, das sich im Verzeichnis C:\WINDOWS\Fonts befinden sollte. Beim nächsten Start eines Bildbearbeitungsprogramms ist sie in der Klappliste mit den verfügbaren Schriften aufrufbar.
Schwungvolle Linienführung
Photoshop, Photoshop Elements, Gimp und andere Programme bringen den Text höchst lebendig auf die Leinwand.
1. Mit dem Texttool schreibt man wie mit einem Textverarbeitungsprogramm auf das Bild. Der Schriftzug lässt sich danach markieren und seine Farbe, der Font, die Größe und vieles mehr ändern.
2. Ebenso mühelos ist der Gruß verformbar, so dass er wie eine Fahne flattert oder auf Wellen reitet. Die Schaltfläche "Verkrümmten Text erstellen" gibt eine Grundform vor, die weiter veränderbar ist, so dass sie bestens ins Motiv passt.
3a. Die einfachsten Verzierungen wendet man mit den Ebenenstilen an. Sie lassen sich in Photoshop Elements im Fenster "Stile und Effekte" auswählen. Mit einem Doppelklick etwa auf die Option "Klares Relief" wird die Schrift durchsichtig und erscheint dreidimensional. Allerdings sind die Buchstaben danach nicht mehr veränderbar!

3b. Nur im großen Bruder Photoshop kann man eine Textebene mit Ebenenstilen wie "Hartes Licht", "Abgeflachte Kante und Relief" oder "Musterüberlagerung" versehen, ohne dass sie dauerhaft fixiert wird. In jedem Fall eröffnet sich auch ohne Erfahrung in der Bildbearbeitung eine fast unbegrenzte Spielwiese.
Lettern als Leinwand
Ein Text kann auch als Projektionsfläche für ein Foto dienen. Das Motiv erscheint dabei auf den einzelnen Buchstaben, während der Hintergrund frei bleibt. Für so eine Aktion sind in Adobe Photoshop keine Bastelarbeiten mit der Schere oder dem digitalen Pendant vonnöten.
Zuerst einmal nimmt man eine fette Schrift, um eine möglichst große Fläche zu erhalten.
Ein Doppelklick auf die Hintergrundebene macht sie frei beweglich. Jetzt kann man sie bei gedrückter Maustaste über die Textebene verschieben.
Der eigentliche Clou ist eine simple Tastenkombination. Während die Taste "Alt" gehalten wird, klickt man auf die Linie zwischen beiden Ebene. Das Symbol mit dem Händchen sollte sich dabei in das einer Schnittmenge verwandeln. Wie durch Geisterhand verschwindet das Motiv jenseits der Schrift.